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Trekking und Bergsteigen
in den Peruanischen Anden
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Für unsere Reise in die Peruanischen
Anden hatten wir interessante Ziele vor Augen. Leider hatten wir einige
geänderten Bedingungen sowie einen schweren unverschuldeten Unfall, die
uns zu Programmänderungen zwangen. Trotz allem sind wir dem
Alpamayogipfel sehr nahe gekommen und konnten den 5530 Meter hohen
Ishinca sowie den 5420 Meter hohen Urus besteigen. Zwei Kameraden
schaffen es auf den 6032 Meter hohen Tocllaraju. |
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| Anstieg auf den 5530 Meter hohen Ishinca |
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Organisation |
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Er hat selbst gekocht. Das Essen war sehr
gut. Luis hat stets auf Sauberkeit geachtet. Alles rohe Obst und Gemüse
wurde mit einem natürlichen Mittel desinfiziert. In den Hochlagern haben
seine immer fröhlichen Träger und Gehilfen mit Benzinkochern kleine
Speisen für uns gekocht, Tee bereitet und sich um unsere Anliegen
gekümmert so weit sie konnten.
Die Preise
von Luis lagen wesentlich unter denen der europäischen Anbieter. Nur
selber organisieren wäre noch billiger gewesen. Dies wäre von Huaraz aus
auch leicht möglich, jedoch muss man dann für die Reise ein paar Tage
mehr kalkulieren. |
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Team |
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| Tito Heimer Alejandro | Hanna und Tito beim Haare waschen |
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Bergführer
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Ablauf unserer Reise |
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Nach
unserer Ankunft in Lima hatten wir einen Nachmittag lang Gelegenheit uns
um zu schauen. In der staubigen, rußigen, stickigen Luft herrscht Hektik
pur. Die lästigen Fußgänger werden von den Autos regelrecht gejagt. Ich
war froh als wir um 22:00 Uhr mit einem großen, gemütlichen Bus Richtung
Huaraz in Bewegung setzten. Nach achtstündiger Fahrt über einen 4200
Meter hohen Pass waren wir endlich in Huaraz. Von daheim bis ins Hotel
waren wir fast genau 48 Stunden unterwegs. |
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Blick aus der Cordillera Negra (Schwarze Kordillere) auf Huaraz und die Cordillera Blanca (Weiße Kordillere). |
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Den Lago Churup, |
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Trekking
Santa Cruz-Tal
In abenteuerlicher Taxifahrt über die desolaten Straßen mit dem Fahrer mit Spitznamen „Schumacher“ fuhren wir am nächsten Tag nach Cashapampa . Er machte seinem Spitznamen alle Ehre. Wir zogen wir ins Santa Cruz-Tal, wo wir bei Llmacorral in 3800 Metern Höhe das erste Lager aufschlugen. Unser schweres Gepäck wurde von Eseln getragen. |
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Nach unserer ersten Zeltnacht ging es tiefer ins Santa Cruz Tal. Dort bekamen wir am 18. Juli die ersten weißen Riesen aus der Nähe zu sehen. Am Nachmittag erreichten wir das Basislager des Alpamayo und Quiteraju in 4300 Metern Höhe. Es ist einer der schönsten Plätze, die ich je gesehen habe. |
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| Am 19. erfolgte der Anstieg zum Moränenlager auf 4950 Meter. | |
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| Im Alpamayo Moränenlager | Blick aus dem Zelt auf den Pucarashta |
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Der
Anstieg am nächsten Morgen auf das Col zwischen Alpamayo und Quitarju,
fast 5600 Meter hoch, verlief anfangs mäßig steil durch Spalten und Seraczonen. Im oberen Teil wurde es bis 60° steil.
Solider Umgang mit Steigeisen und Eisgeräten war gefragt. Das Col
fordert zum Verweilen auf und ist ein Fotostandort ersten Ranges. Dahinter
liegt etwa hundert Höhenmeter tiefer das Highcamp. Dort hat die Hälfte
von uns übernachtet und wollte am nächsten Tag den Alpamayo über die
Franzosenroute erklettern. Guide John, Andi, Martin und Hannes starteten am 21. Juli gegen 02:00 Uhr. Etwa auf halber Höhe kam es zum verhängnisvollen Unfall. Ein argentinischer Solobergsteiger stürzte in der Wand ab. Drei unserer Kameraden wurden dabei verletzt, einer schwer. Nachdem die Bergung unseres Kameraden und der Abbau der Lager abgeschlossen waren, ist das angeschlagene restliche Team abgestiegen und nach Huaraz ins Hotel zurückgekehrt. Dort waren noch administrative Tätigkeiten – Bestätigungen, Berichte, Niederschriften, Treffen mit dem Bergführerverband und der Bergrettung – zu erledigen. |
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Trekking
Ishincatal Da wir von unserem Kameraden im Krankenhaus in Lima erfahren haben, dass er mit keinen bleibenden Schäden zu rechnen hatte, haben wir beschlossen noch einen Besuch im Ishincatal zu machen. Von Pashpa in der Nähe von Huaraz sind wir am 26. Juli ins Ishinca Basislager, 4400 Meter, aufgestiegen. Von dort aus gibt es mehrere Möglichkeiten. Dieses Lager wird von den Bergsteigern gerne zum Akklimatisieren verwendet. |
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| Ishincatal mit Tocllaraju 6032m |
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Nevado Ishinca 5530m
Urus 5420m |
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Nach dem Abstieg ließen wir den Tag bei einem gemeinsamen Bier beim „Lagerkiosk“ ausklingen. Es folgten Abstieg und Rückfahrt nach Huaraz. Vor der Heimreise blieb uns noch ein Tag Aufenthalt in der Stadt. Da bei der Reservierung der Buskarten etwas schief gelaufen ist, mussten wir noch eine achtstündige Taxinachtfahrt mit „Schumacher“ nach Lima durchmachen. Ich habe Angst vor dem Fliegen. Nach dieser Fahrt habe ich mich aber darauf gefreut. |
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Wer war mit? |
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Burro war
ein fleißiger Träger! |
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| Burro! | |||
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| Hanspeter | Andi | Martin | Hannes |
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| Heini | Peter | Hanna | Franz |
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Bergrettung in Peru |
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